glaskörpertrübung
Medizinisch

Glaskörpertrübung

Eine Glaskörpertrübung ist ein häufiges Leiden, welches sich durch schwarze Punkte im Sichtbereich auszeichnet, zusätzlich zum Auftreten dieser Punkt berichten Betroffene, dass diese Punkte vor dem Auge tanzen.
Dieses Phänomen wird ärztlicherseits als Mouches volantes bezeichnet.

Obschon eine solche Glaskörpertrübung harmlos ist, stört sie jedoch das Sehempfinden ungemein hin.

Eine wichtige auszuschließende Differenzialdiagnose ist hierbei die Netzhautablösung, denn diese bedarf einer zeitnahen oder gar sofortigen Intervention.

Daher ist bei Auftreten jedweder Beinträchtigen der Sicht eine augenärztliche Untersuchung und Abklärung sinnhaft und obligat.

Behandlung

Eine solche Trübung bedarf in der Regel keiner augenärztlichen Intervention, denn allermeist klingen die Symptome selbstständig ab.

Zwar wird das Mouches volantes als störend empfunden, ist jedoch keine akute Gefährdung des Visus.

Eine oftmals risikoreiche und bisweilen nicht empfohlene chirurgische Intervention sieht eine Glaskörperentfernung vor.
Im Rahmen dieser Operation wird der Glaskörper abgesaugt und der folglich entstehende Hohlkörper wird durch ein Gas oder ein Silikonöl aufgefüllt.

Schlimmstenfalls keine eine solche Vitrektomie zu einer Erblindung führen dies wenn es beispielsweise zu einer Infektion oder zu einem Netzhautriss kommt.
Das Risiko hierbei für eine solche Netzhautläsion mit folglich auftretenden Löchern liegt bei ca. 30 %.

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