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Immer unter Strom

Wir leben in ziemlich komfortablen Zeiten: Im Winter erwärmt die Heizung unser Zuhause, im Sommer nutzen viele von Hitze geplagten Länder die Klimaanlage, wir finden im Supermarkt alle nötigen Lebensmittel und können diese im Kühlschrank ohne Probleme länger frisch halten, wir sitzen abends gemütlich auf der Couch und sehen eine Fernsehserie, lesen ein E-Book oder surfen im Internet. All diese Annehmlichkeiten können auf einen gemeinsamen Nenner zurückgeführt werden, nämlich die Erkenntnis über Elektrizität. Diese hat in verschiedenen Formen Einfluss auf unser Leben, einerseits entstehen Naturphänomene wie Gewitter durch unterschiedliche Ladung, andererseits können wir diese physikalische Energieform auch selbst nutzen. Die Rede ist hierbei natürlich von Strom.

Industrie und Klima

Es wurden immer mehr Möglichkeiten ersichtlich, was mithilfe von Elektrizität alles erreichbar wäre und so begann schließlich in vielen Ländern die Industrielle Revolution. Auch heute noch besteht die Industrie und sorgt für Arbeitsplätze und Produkte unseres täglichen Lebens. Zur Erzeugung von Strom wird damals wie heute auf Verbrennung von Kohle gesetzt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies zum Klimawandel beiträgt. Daher interessieren sich Industrieunternehmen ebenso wie Privatkunden immer mehr für die Möglichkeiten von ökologisch nachhaltigem Strom. Solche Unternehmen sind allerdings noch nicht allzu lange auf dem Markt vertreten, daher können die Erfahrungen von anderen Kunden bei Unternehmen wie Naturstrom dabei helfen, mehr über das Versorgungsnetz und eventuelle Engpässe oder Stromausfälle zu erfahren.

Steigender Verbrauch?

Je mehr Unternehmen agieren und je mehr technische Geräte in den Privathaushalten genutzt werden, desto höher müsste der Stromverbrauch werden. So sollte man zumindest meinen. Im Vergleich von 2007 zu 2017 ist der Gesamtverbrauch allerdings von 542,2 Milliarden Kilowattstunden auf 530 Milliarden Kilowattstunden gesunken. Der durchschnittliche Stromverbrauch in Deutschland pro Kopf liegt etwas unter dem europäischen Durchschnitt. Als Grund hierfür kann teilweise angeführt werden, dass neue Erkenntnisse und moderne Forschung zu einer Verbesserung der Geräte führt, die dadurch weniger Strom verbrauchen. Andererseits sind immer mehr Kampagnen erfolgreich, die über einen bewussten Stromverbrauch informieren. So gehört es inzwischen zum guten Ton, das Licht oder den Fernseher auszumachen, wenn man das Zimmer für längere Zeit verlässt. Darüber hinaus gibt es eine Menge weiterer Tipps, wie man Strom sparen kann.

Von Kohle und Atomen

Während der Industriellen Revolution war Kohle die beliebteste Art, Energie zu gewinnen. Doch ebendiese Verbrennung setzte CO2 frei, was heute als mitverantwortlich für den Klimawandel gesehen wird. Mit der Erforschung der Atome wurde die Energie festgestellt, die bei Kernspaltung freigesetzt wird und so wurde diese Erkenntnis beim Militär für Waffen und für alle anderen in der Stromerzeugung eingesetzt. Es gab allerdings einige Katastrophen, bei denen Radioaktivität die Umgebung belastete, man denke nur an Tschernobyl oder Fukushima. Weiterhin ungeklärt ist auch die Frage nach der Endlagerung der genutzten Brennstäbe.

Sauber in die Zukunft

Um die Umwelt zu schützen und gegen den Klimawandel anzugehen, wurde daher von der Bundesregierung die Energiewende bis 2022 beschlossen. Statt Atom- und Kohlekraftwerken sollen erneuerbare Energien wie Wind- und Solarkraft ausgebaut werden. Schon heute gibt es viele Anbieter von Ökostrom und die Nachfrage steigt: Im Jahr 2015 lag der Anteil von Ökostrom deutschlandweit bereits bei 30 Prozent, das Ziel für 2035 liegt bei 60 Prozent. Allerdings wird sich die lückenlose Versorgung noch etwas schwierig gestalten. Speicherung und Leitung von Strom, der in Offshore-Windparks produziert wird, ist noch nicht möglich wie geplant und die Produktion ist hochgradig von den Witterungsverhältnissen abhängig.

Strom in Eigenregie

Sie können allerdings nicht nur Ökostrom von einem gewerblichen Anbieter beziehen, sondern selbst zu einem werden. Für Privathaushalte, gerade auch bei Neubauten, ist eine Solaranlage auf dem eigenen Dach eine Investition, bei der sich ein genaueres Überlegen lohnen kann. Die Finanzierung kann mit Fördermöglichkeiten des Staates vorangetrieben werden. Den durch die Sonne produzierten Strom können Sie für Ihren eigenen Verbrauch nutzen. Sollte Sie im Sommer mehr produzieren, als Sie verbrauchen, können Sie diesen Überschuss weiterverkaufen und so über lange Sicht einen beträchtlichen Teil der Investitionskosten ausgleichen.

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